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VERKAUFSKANAL WHATSAPP?

Tatsächlich, es gab sie. Die Zeit ohne Smartphone und damit verbundener ständiger Erreichbarkeit. Aber Fluch und Segen sollen hier nicht erörtert werden. Viel wichtiger ist, die heute zur Verfügung stehenden Mittel bestmöglich zu nutzen. Nehmen wir heute als Beispiel den Kommunikationskanal WhatsApp, der unter anderen durch gewerbliche Kunden (Handwerker) gern und intensiv genutzt wird.
Diese App ist der am häufigsten und intensivsten genutzte Weg miteinander zu kommunizieren. Kostenlos, simpel, schnell und bequem. Viele Kunden nutzen ihn und unterscheiden kaum noch zwischen privater und geschäftlicher Nutzung. Es ist einfach Routine geworden. Warum auch nicht?
Sind Sie darauf eingestellt? Ich erlebe noch immer, dass Verkäufer einen Spagat machen (müssen), um den Erwartungen ihrer Kunden auf der einen Seite und denen ihres Unternehmens auf der anderen gerecht zu werden. Unternehmen stellen die notwendige Technik (Smartphone) nicht zur Verfügung, untersagen aber gleichzeitig die Nutzung privater Geräte. Oder es gibt generelle Handy-Verbote oder, oder, .. Zwangsläufig bleibt dann irgend etwas auf der Strecke.
Wer seine Kunden erziehen oder zwingen will, ausschließlich die selbst favorisierten Kommunikationswege zu nutzen, verliert auf Dauer. Die Kunden oder zumindest Umsatz und damit Geld. Kunden nutzen die für sie einfachsten und bequemsten Wege – besonders ausgeprägt finden wir das in gewerblichen bzw. Dienstleistungbereichen – und wer sich dem nicht öffnet, hat das Nachsehen. Das wohl bekannteste Beispiel dafür sind die Auswirkungen der Präsenz von Amazon.

Wir stehen heute nur noch selten im Produktwettbewerb. Es tobt der Kampf um die beste Beziehung, den besten Service. Und der Weg bzw. die Art mit den eigenen Kunden zu kommunizieren gehört zwangsläufig dazu. Es lohnt sich also, darüber zu sprechen und die eigenen Kommunikationswege den Wünschen und Erwartungen der Kunden anzupassen. Möglichst bevor die Wettbewerber es tun.