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BUSINESS-KNIGGE (TEIL 1)

Obwohl Männer und Frauen gleich gestellt sind,

sind im arbeitstäglichen Miteinander immer noch Verunsicherungen spür- und erlebbar. Im Umgang mit Kundinnen und Chefinnen hat sich de facto nichts geändert. Man(n) hält ihnen die Tür auf, gewährt ihnen den Vortritt, trägt ihnen die (schwere) Dokumententasche und andere Lasten, begrüßt sie zuerst.
Veränderungen sind eingetreten, wenn es sich um Frauen in Unterstellungsverhältnissen handelt.
Hier einige wichtige Regeln aus dem Business-Knigge, deren Befolgung Ihnen Irritationen und Fehler erspart:
Begrüßt wird zunächst der Chef, danach die Mitarbeiterin/nen.
Der Chef öffnet nicht seiner Mitarbeiterin die Tür (sondern sie ihm) und trägt nicht die Dokumententasche oder andere Unterlagen seiner Mitarbeiterin. Er kann und darf es zwar tun – unter Umständen ist es auch sinnvoll und hilfreich – ist dazu jedoch nicht benimmtechnisch verpflichtet.
Für das Vorstellen gilt: Vorgestellt werden unabhängig vom Geschlecht Rangniedere dem Ranghöheren und Mitarbeiter sowie Führungskräfte des eigenen Unternehmens dem Kunden. Dahinter verbirgt sich das „Sonderrecht“ des Chefs und des Kunden, als erster zu erfahren, mit wem sie es zu tun haben.
Der Ranghöhere betritt und verlässt den Fahrstuhl als erster.
Im Umgang mit Ranggleichen gilt dagegen nach wie vor, Frauen zuerst und dabei Ältere vor Jüngeren.

Teil 2 im nächsten Newsletter