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SAGT IHR BILD DAS RICHTIGE ÜBER SIE?

Was will dieses Bild mir sagen? Fragt sich der Betrachter. Und ist oft ratlos. Warum ist das so? Hier drei der gängigsten Fehler: Das Bewerbungsfoto zeigt Sie so, wie der Fotograf Sie gern sehen wollte (meistens lieb und nett).
Das Foto auf der Homepage Ihres Unternehmens ist nicht nur offensichtlich alt, es ist darüber hinaus ein Bewerbungsfoto (oder etwas ähnliches).
Das Bild, das im Zusammenhang mit einer Sie betreffenden Veröffentlichung publiziert wird, fällt aus eben diesem Zusammenhang oder drückt sogar das Gegenteil der beabsichtigten Botschaft aus.

Dabei sind Sie in der Lage, es anders zu machen:
Bilder sind heutzutage wesentliche Elemente in der Kommunikation. Sie fangen die Blicke der Leser ein, entscheiden über Sympathie und Ablehnung – in Sekundenschnelle. Da Aufmerksamkeit in einer Welt, die übervoll mit Informationen ist, ein hohes Gut bedeutet, braucht es gute Bilder. Gute Bilder brauchen gute Fotografen – unabhängig von digitaler oder analoger Fotografie. 
Beim Fotografen werden zwar in einer aufwändigen Prozedur eine Menge Bilder geschossen. In der Regel sollen wir in die Linse lächeln, mal von rechts, mal von links, im Sitzen oder im Stehen. Mit etwas Glück gefällt auch das eine oder andere. 
Unsere Empfehlung: Machen Sie sich vor dem Fototermin selbst Gedanken darüber, wie Sie wirken wollen, beziehungsweise, wofür Ihr Foto verwendet werden soll – ob auf facebook oder bei einer Firmenpräsentation. Schließlich sollen Fotografien positive Aufmerksamkeit und Sympathie erzeugen und authentisch wirken. Die Wirkung schlechter Fotos kann Ablehnung provozieren und die sind in der digitalen Welt schwer zu löschen.
Wenn also Bewerbungen erfolglos bleiben, der Eindruck, den Ihre Bilder machen, offensichtlich nicht der ist, den Sie sich erhofft haben, dann beherzigen Sie beim nächsten Mal diese beiden Tipps:

1. Gehen Sie zu einem Profi statt zu dem Fotostudio „um die Ecke“. Die Preisunterschiede sind so groß nicht. Aber der Effekt ist es.
2. Machen Sie sich selbst vorher klar, wie Sie wirken wollen. Wenn Sie sich diesbezüglich unsicher sind, lassen Sie sich entsprechend beraten. Ohne eine konkrete Ansage kann der beste Fotograf nur auf das Glück hoffen. Und Sie auch.

Und wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, machen Sie noch einen weiteren Versuch mit einem anderen Fotografen. Wenn davon Ihre weitere persönliche Entwicklung abhängt, ist das eine lohnende Investition.
Fotos auf Ihrer Homepage haben immer mehrere Zwecke:
Sie sollen Sie als Persönlichkeit visualisieren, Sie mit Ihrem Tun in einen passenden Kontext setzen, eine Ihrer persönlichen Kernbotschaften senden, Ihre Stärken unterstreichen und schließlich dafür sorgen, dass der Betrachter Sie sympathisch findet.
Das alles erreichen Sie mit einem (alten) Bewerbungsfoto definitiv nicht. Betrachten Sie das alles nicht als lästige Übung. Menschen kaufen von Menschen, Ihr Bild ist Ihr Stellvertreter. Auch hier sind tatsächlich Spezialisten gefragt. Im Internet lassen sich die für Ihre Zwecke und Themen geeignetsten auch schon sehr gut über die dort eingestellten Arbeitsproben auswählen. 

Tipp: Sie sollten nicht allein zum shooting gehen. Nehmen Sie einen guten Kollegen bzw. eine Kollegin mit. Das Ergebnis wird Ihnen recht geben.

Publikationen sind immer themenbezogen. Ihr Bild dann natürlich auch. Beispiel gefällig? Bitte: Der Autor bzw. die Autorin eines Kinderbuches sieht auf dem Foto sehr anders aus als im Zusammenhang mit der Veröffentlichung eines Artikels über Insolvenzrecht. So. Und jetzt vertauschen Sie gedanklich einfach mal die beiden Bilder, die Sie jetzt in Gedanken gesehen haben. 
Was ist damit gemeint? Sorgen Sie auch durch das passende und stimmige Bild von Ihnen dafür, dass Ihre Publikation positiv aufgenommen wird und die gewünschte Resonanz erzeugt. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass die Leser ja schließlich wüssten, dass das ja einfach nur ein Foto und Sie selbst natürlich ganz anders wären.

Tipp: Neben den bisherigen Tipps gilt hier: Bringen Sie Ihre Botschaft auf den wesentlichen Punkt. Das klingt erheblich leichter als es ist. Fragen Sie sich dann, wie Sie selbst durch Ihr Bild diese Botschaft unterstreichen, verdeutlichen bzw. ausstrahlen können.

Wie war das doch? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.